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Die Tatsache des bestehenden
Kontrollverlustes ist zwar ein eindeutiges Symptom der Abhängigkeit, aber
nicht das einzige. Genau wie die Krankheit selbst, entwickelt er sich
schleichend und für den Betroffenen meist unbemerkt. Ein absolut sicheres Zeichen für eine Früherkennung
gibt es also nicht. Der Übergang vom gewohnheitsmäßigen Trinken zur
Sucht ist fließend und kann sich über einen sehr langen Zeitraum hinziehen.
Ganz allgemein gilt jedoch:
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Regelmäßiges übermäßiges Trinken an Wochenenden und
bei Geselligkeiten deutet schon auf eine erhebliche Gefährdung hin. |
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Wer bei seelischen und äußeren Belastungen durch
Alkohol Erleichterung sucht (Entlastungstrinken) ist äußerst gefährdet. |
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Wer durch sein Trinkverhalten in Schwierigkeiten
gerät und diese in Kauf nimmt, statt mit Trinken aufzuhören, ist
wahrscheinlich alkoholabhängig. |
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Bei jedem, der wegen seiner Probleme trinkt, heißt
das wirkliche Problem Alkohol. |
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Morgendliche Übelkeit (Würgegefühl), Zittern, innere
Unruhe und Schweißausbrüche, sind Entzugserscheinungen, die auf eine schon
weit fortgeschrittene Abhängigkeit hindeuten. |
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Die psychische Abhängigkeit von dem
Suchtmittel Alkohol ist unserer Ansicht nach nicht mehr rückgängig zu machen.
Wir betrachten Alkoholismus als eine unheilbare Krankheit. Wenn sie nicht
durch Abstinenz zum Stillstand gebracht wird, endet sie in den meisten Fällen
tödlich. |
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